Die Vorarlberger Rechtsanwälte

Alle Jahre wieder...

Samstag, 22 Dezember 2012 | Alter: 6 Jahre
Autor: Dr. Markus Walla, Rechtsanwalt in Dornbirn

Egal, ob Sie in diesen Tagen wieder auf ein Ho-Ho eines bärtigen Herrn mit roter Flauschmütze oder das Klingeln des Christkindes warten: Der Schein von Kerzen am Christbaum oder einem Kranz ist der Inbegriff weihnachtlicher Gemütlichkeit. Da können auch noch so große fassadenabdeckende elektrische Lichtspiele und LED-illuminierte Rentiere nicht mithalten.

Vorsicht!

Entflammte Christbäume und Adventkränze machen es aber leider notwendig, alljährlich auch die Kehrseite dessen in Erinnerung und zu mahnender Vorsicht zu rufen. Das durch Brände verursachte menschliche Leiden ist oft irreparabel.

Versicherungsschutz?

Wenn es zu einem Brand gekommen ist, stellt sich die Frage, ob eine geeignete Versicherung besteht und wenn ja, ob diese Versicherung auch wirklich Ersatz leistet. Angesichts der unterschiedlichen Schadensfolgen kommen verschiedene Versicherungsarten zum Tragen. Haushaltsversicherungen ersetzen z.B. Schäden an der Einrichtung, Gebäudeversicherungen einen Schaden an der Fassade, private Haftpflichtversicherungen einen solchen, den ein Gast erlitten hat, und Unfallversicherungen den Nachteil, der durch eine unfallbedingte Invalidität entsteht.

Grobe Fahrlässigkeit - Deckungsausschluss:

Alle Versicherungen leisten im Schadensfall aber nur Ersatz, wenn der Brand oder der Unfall nicht durch grob fahrlässiges Handeln entstanden ist. Wer einfachste, naheliegende Überlegungen nicht anstellt oder Maßnahmen nicht ergreift, die jedermann einleuchten müssen, handelt grob fahrlässig und bekommt keinen Ersatz.

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